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RB-Leipzig-Geschäftsführer : Der sattelfeste Fußballmanager

Oliver Mintzlaff Bild: Sebastian Wells/OSTKREUZ/Agentur

Oliver Mintzlaff ist ehrgeizig – beim Klub RB Leipzig und im Ausdauersport. Das könnte zum Aufstieg im Red-Bull-Konzern führen. Anerkennung erhält er aus der ganzen Fußballwelt.

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          Seine Vorbereitung auf die 188-Kilometer-Tour mit dem Rad vom Leipziger Klubgelände bis zum Berliner Olympiastadion hat sich Geschäftsführer Oliver Mintzlaff vom RB Leipzig etwas anders vorgestellt. Die Bahn machte dem ehemaligen Langstreckenläufer am Sonntag einen Strich durch die Rechnung – auf dem vorherigen Weg von Bonn nach Leipzig. Er machte sich gegen 14 Uhr mit dem Zug auf in Richtung Flughafen, doch die Klimaanlage streikte, der Zug fuhr nicht, der Flieger war weg. Der Zug, den er stattdessen nach Leipzig nahm, häufte ordentlich Verspätung an.

          Michael Horeni
          Fußballkorrespondent Europa in Berlin.

          Erst nach mehr als sieben Stunden war Mintzlaff am Ziel, spät am Abend. Am nächsten Morgen hat er sich dann trotzdem für den guten Zweck auf den Sattel geschwungen. Es kamen rund 100.000 Euro für Fußballvereine und sozial benachteiligte Kinder in Leipzig zusammen, doppelt so viel wie im Vorjahr. „Meine Form war schon mal besser, ich habe derzeit ein wenig mit der Bandscheibe zu kämpfen“, sagt der 46 Jahre alte Mintzlaff. Eine gute Zeit wollte er trotzdem hinlegen. Er fuhr die 188 Kilometer in 5,5 Stunden, 32,2 Stundenkilometer im Schnitt. Schneller als im Jahr zuvor, da schaffte er im Schnitt 31,58 Stundenkilometer.

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