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Gegen Amerika und China : Warum Europa sich digitale Souveränität erkämpfen muss

Europa muss mehr digital mehr können. Bild: dpa

Wenige Konzerne aus Amerika dominieren die Cyberwelt. Hiesige Firmen sind alarmiert: Ohne digitale Souveränität kann es keine innovative und wettbewerbsfähige Volkswirtschaft geben. Was also tun?

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          Wenn es um Daten und digitale Technologien geht, ist Europa nach Meinung aller Fachleute und auch der Europäischen Kommission im Hintertreffen. Die Herausforderung, die in der breiten Öffentlichkeit noch immer viel zu wenig diskutiert wird, könnte größer nicht sein: „Ohne digitale Souveränität können eine innovative und wettbewerbsfähige Volkswirtschaft, eine freie Forschung, eine mündige, partizipatorische Gesellschaft und ein moderner vernetzter Staat nicht funktionieren, geschweige denn in Zukunft gedeihen“, sagt zum Beispiel Peter Ganten, der Vorstandsvorsitzende des Bremer Softwarehauses Univention GmbH und Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance.

          Ohne digitale Souveränität drohe uns eine Welt, in der einige wenige Unternehmen oder Staaten die Technologien und damit die Parameter vorgeben, nach denen wir Handel treiben und Wandel gestalten, politische Fragen diskutieren, Entscheidungen treffen und uns als Individuen selbstbestimmt oder eben auch nicht selbstbestimmt entfalten können. Tatsächlich laufen wir derzeit Gefahr, uns in eine solche Welt zu begeben, ohne rechtzeitig eine breite und offene Debatte über die damit verbundenen Folgen überhaupt geführt zu haben.

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