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Internationale Funkausstellung : Eine Messe auf Abruf

Der Vertrag läuft aus: Über die Zukunft der traditionsreichen Funkausstellung, kurz IFA, wird erbittert gestritten. Bild: dpa

In zwei Jahren feiert die IFA ihr 100. Jubiläum. Aber bleibt sie auch in Berlin? Eine Geschichte aus einer Zeit, in der Tradition wenig wert ist und die Zukunft der Messen unsicher.

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          Die IFA in Berlin ist nicht irgendeine Messe. Auf der Funk­ausstellung wird seit 1924 Geschichte geschrieben. Albert Einstein eröffnete die Innovationsschau mit einem Scherz. Willy Brandt drückte dort den Knopf fürs westdeutsche Farb-TV. In den Hallen unterm Funkturm suchte das Publikum stets nach den besten Innovationen aus der Unterhaltungselek­tronik. Und immer stand die Frage im Raum: Was kommt morgen?

          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Diese Frage wird auch im September gestellt, wenn die IFA nach zwei coronabedingt stark eingeschränkten Jahren wieder ihre Tore öffnet. In diesem Jahr allerdings hat die Frage noch einen ganz anderen, fundamentaleren Hintergrund. Es geht um die Messe selbst, deren Organisatoren sie gerne als größte Konsumelektronikschau der Welt rühmen.

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