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Steigende Zementpreise : Der Emissionshandel macht das Bauen teurer

Radlader im Steinbruch des Baustoffkonzerns Heidel-Cement in Nußloch (Archivfoto) Bild: dpa

Der Handel mit Verschmutzungsrechten funktioniert. Was bei der EU wohl mit Freude vernommen wird, dürfte Bauherren ärgern. Heidel-Cement, einer der größten Baustoffkonzerne der Welt, wiederum profitiert.

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          Der Emissionshandel in Europa lässt die Preise für Zement steigen. Denn viele Baustoffhersteller müssen mehr Geld aufwenden, um für ihre energieintensive Produktion entsprechende Zertifikate zu erwerben. Bernd Scheifele, Vorstandschef von Heidelberg-Cement, einem der größten Baustoffkonzerne der Welt, beziffert die Zementpreiserhöhungen in der Europäischen Union auf 4 bis 15 Prozent. Ein Ende dieser Entwicklung sei nicht abzusehen. Es gebe eine „klar positive Preistendenz“, sagte Scheifele zur Vorlage des Heidel-Cement-Zwischenberichts.

          Bernd Freytag

          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Ludwigshafen.

          Die höheren Zementpreise werden das Bauen verteuern, zugleich belegen auch sie, dass der Emissionshandel in der EU nun funktioniert. Nach dem Start des Handels war der Preis für das Recht, eine Tonne Kohlendioxid zu emittieren, wegen der schwachen Konjunktur so stark gefallen, dass die Lenkungswirkung zu verpuffen drohte. Seit einem Jahr haben sich die Verschmutzungsrechte allerdings um mehr als ein Drittel verteuert.

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