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Warenhaus : Karstadt plant wieder mit Gewinn

  • -Aktualisiert am

Eine Karstadt-Filiale in Hamburg. Bild: dpa

Der Kaufhaus-Konzern Karstadt arbeitet sich langsam aus der Krise. Jetzt kommen einige gute Nachrichten.

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          Der Essener Handelskonzern Karstadt arbeitet sich langsam aus der Krise heraus und stellt für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 (30. September) nach vielen Jahren wieder ein ausgeglichenes Ergebnis in Aussicht. Dieses werde auf einem erwarteten operativen Ergebnis (Ebitda) im mittleren zweistelligen Millionenbereich basieren, heißt es in dem jetzt im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschluss für 2015/16.

          In einem insgesamt recht günstigen Einzelhandelsumfeld erwartet das Unternehmen auch wieder einen leichten Umsatzanstieg auf vergleichbarer Fläche. Veränderungen im Filialportfolio, sprich Filialschließungen, sind nicht geplant. Zum Bilanzstichtag wurden 79 Warenhäuser betrieben.

          Karstadt investiert mehr

          Nachdem sich das Unternehmen im Rahmen seines Restrukturierungsprogramms sowohl ergebnis- als auch liquiditätswirksam stabilisiert habe, werde wieder verstärkt in das Geschäftsmodell Warenhaus investiert, schreibt die Geschäftsführung weiter.

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          Im Berichtsjahr ist der Umsatz um rund 5 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro geschrumpft. Portfoliobereinigt machte das Minus 2 Prozent aus, was wesentlich am allgemein schleppenden Geschäft mit Bekleidung lag. Das Ebitda war mit 48 (Vorjahr: 13) Millionen Euro deutlich positiv.

          Unter dem Strich stand noch ein gemessen am Vorjahr beträchtlich reduzierter Verlust von 7,5 (65) Millionen Euro. Karstadt war 2009 in die Insolvenz gerutscht und wurde dann von dem Investor Nicolas Berggruen übernommen. 2014 reichte dieser das Unternehmen an den österreichischen Unternehmer René Benko weiter.

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