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Wärmepumpenhersteller : Viessmann als Kanzlerfänger

  • -Aktualisiert am

Zu Besuch: Bundeskanzler Olaf Scholz schaut sich die Produktion des Heizungsherstellers Viessmann an. Bild: dpa

Angela Merkel war schon da, nun kam Olaf Scholz zum Heizungs- und Klimatechnikkonzern Viessmann nach Hessen. Wie schafft ein Mittelständler das?

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          Maximilian Viessmann kokettiert ein wenig. Nein, nein, sagt der junge, 1989 geborene Vorstandsvorsitzende des gleichnamigen Heizungs- und Klimatechnikkonzerns, besondere Beziehungen nach Berlin habe sein Unternehmen nicht. „Dafür liegen wir doch viel zu weit ab vom Schuss.“ Das stimmt, einerseits. Allendorf an der Eder in Nordhessen ist ein gutes Stück entfernt von den urbanen Zentren. Andererseits haben die Viessmanns oft Kanzlerbesuch in ihrem ländlichen Idyll.

          Uwe Marx
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Vor fünf Jahren war Angela Merkel mal da, zum 100. Geburtstag des Familienunternehmens. Ein nachvollziehbarer Anlass, aber keine Selbstverständlichkeit im deutschen Mittelstand. Am Dienstag schaute Olaf Scholz vorbei, als wär’s das Normalste von der Welt. „Das hier ist der wahre Wärmepumpen-Gipfel“, sagte ein Viessmann-Mitarbeiter.

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