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Brüchiger Burgfrieden : Was steckt hinter der Attacke auf den VW-Betriebsrat?

Arbeit und Kapital: Bernd Osterloh (links) und Herbert Diess. Bild: dpa

Die offene Attacke von VW-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche auf den Betriebsrat auf dem Autosalon in Genf war eindeutig. Jetzt sickert auch noch durch, dass weitere tausende Stellen gestrichen werden sollen.

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          Fast zwei Jahre lang hat der Burgfrieden zwischen Volkswagen-Chef Herbert Diess und dem Betriebsratschef des Autokonzerns, Bernd Osterloh, gehalten. Wie brüchig dieser Frieden aber mittlerweile geworden ist, hat sich auf dem Autosalon in Genf gezeigt.

          Carsten Germis

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Martin Gropp

          VW-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche, der Sprecher der Eigentümerfamilien Porsche und Piëch, mahnte auf offener Bühne mit Blick auf die neue Konkurrenz aus China mehr Effizienz und Kostensenkungen für die Marke VW an. „Das müssen die Arbeitnehmervertreter und die Gewerkschaften verstehen“, sagte der Großaktionär. „Wir können nicht alle Wünsche erfüllen, sondern müssen flexibler werden, um erfolgreich zu bleiben.“

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