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Rekordgewinn trotz Skandalen : Das Wunder von VW

Hat gut lachen: Vorstandsvorsitzender von VW, Matthias Müller, freut sich über Rekordgewinne. Bild: dpa

Ob Abgasbetrug, Tierversuche oder Kartellvorwürfe: VW kommt aus den Skandalen nicht raus. Trotzdem fährt der Konzern einen Rekordgewinn ein. Wie kann das sein?

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          Die Vorwürfe sind ungeheuerlich, selbst für den krisenerprobten VW-Konzern: Betriebsräte des Autobauers haben auf Firmenkosten Sexpartys gefeiert und sich überdies mit hohen Schecks und Luxusartikeln bestechen lassen. Strafrechtlich gesehen ist das Untreue, aus Sicht der PR-Manager des Konzerns einfach nur entsetzlich, denn die süffige Materie liefert genug Nachrichtenstoff für viele Monate.

          Christoph Schäfer

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

          Zum Glück für Volkswagen ist dieser Skandal schon einige Zeit her. Es war in den Jahren 2005 bis 2007, als Berichte über die „Sex-Manager aus Wolfsburg“ und Überweisungen an ein Prager Bordell die Öffentlichkeit staunen ließen. Trotzdem hilft ein Blick zurück, denn es gibt eine große Parallele: Damals wie heute wurde der VW-Konzern von Skandalen erschüttert. Damals ging es um Bestechung und Prostituierte, heute um manipulierte Dieselmotoren und herzlose Tierversuche. Und schon damals fragten sich viele: Wie soll VW das nur überstehen? Die Wucht des Sexskandals war ungeheuerlich, das Image stark beschädigt, die Zukunft ungewiss.

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