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F.A.Z. exklusiv : Der VW-Konzern will die Formel 1 aufmischen

Red Bull vor Mercedes im Formel-1-Finale von Abu Dhabi: Bald will auch der VW-Konzern ins Rennen um den Titel einsteigen. Bild: Imago

Nach F.A.Z.-Informationen bahnt sich ein großer Deal im Motorsport an: Die beiden VW-Tochtermarken Porsche und Audi wollen mit eigenen Teams antreten.

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          Es war ein Höllenritt, der schon jetzt Sportgeschichte geschrieben hat. In der allerletzten Runde des finalen Rennens der Formel-1-Saison im Dezember überholte Max Verstappen im Fahrzeug von Red Bull den Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton und schnappte ihm den Weltmeistertitel sprichwörtlich vor der Nase weg. Spannung, Emotionen und Technik auf Top-Niveau: Das sind die Faktoren, die Millionen Fans rund um die Welt begeistern, und die Rennställe wie Red Bull oder Mercedes immer wieder zu Höchstleistungen anspornen. Seit 2010 kam der Sieger stets aus einem dieser beiden Teams. Aber bald könnte ein neuer, ernstzunehmender Rivale an den Start gehen: Der Volkswagen-Konzern.

          Christian Müßgens
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.
          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.

          In vier Jahren werden dessen Tochtergesellschaften Audi und Porsche wohl in den Titelkampf einsteigen. Hintergrund ist, dass die Rennserie vom Jahr 2026 an halb elektrisch und CO2-neutral sein soll. So sieht es jedenfalls das neue Motorenreglement vor, das der Automobil-Weltverband FIA beschlossen hat, und unter diesen klimafreundlicheren Bedingungen könnten die beiden Premiummarken ein sehr kostspieliges Formel-1-Engagement auch unter dem Nachhaltigkeitsaspekt rechtfertigen. Nach Informationen der F.A.Z. sollen Audi und Porsche dabei nicht nur bloße Motorenlieferanten sein, sondern mit eigenen Rennställen an den Start gehen. Das ist ein gewaltiger Unterschied, nicht nur was das Renommee und die Werbewirkung betrifft, sondern auch mit Blick auf die finanziellen Ausgaben. Allein der laufende Betrieb verschlingt jede Saison bei einem Top-Team mehrere hundert Millionen Euro. Nur ein Teil davon kommt über Sponsorengeld zurück.

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