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VW in der Corona-Pandemie : „Über Nacht war der ganze Weltmarkt weg“

Hoffnung auf Normalität: In China ist die Produktion in den Werken von Volkswagen wieder angelaufen. Bild: dpa

Während in Deutschland so gut wie alles still steht, plant der größte Automobilhersteller schon für die Zeit nach dieser Krise. Hoffnung macht vor allem der wichtigste Absatzmarkt der Welt.

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          Jürgen Stackmann hält es in diesen Tagen selten in seinem Homeoffice. Sooft es geht, zieht es den Vertriebsvorstand von VW in sein Büro im Markenhochhaus auf dem Wolfsburger Werksgelände. Die Fabrikanlagen, auf die er aus seinem Zimmer schaut, stehen still. Die Gänge im Bürogebäude sind leer, die Arbeit läuft wegen der Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus über Videokonferenzen und Telefongespräche.

          Carsten Germis

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          „Auch wenn die Produktion stillsteht, wir arbeiten hier ja unter Volldampf weiter“, sagt Stackmann im Gespräch mit der F.A.Z. Volkswagen hat die Produktion vorerst bis Anfang April gestoppt, weil Lieferketten unterbrochen waren und um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Stackmann plant aber schon für die Zeit danach. „Wir bereiten uns eher schon wieder auf den Moment vor, wo es wieder losgeht“, sagt er. Wann wird das sein? Volkswagen-Chef Herbert Diess hatte die – wie er es nannte – „vorübergehenden Kapazitätsreduzierungen“ am 17. März für vorerst zwei Wochen angekündigt. „Ob es länger dauern wird, werden wir nächste Woche sehen“, sagt Stackmann jetzt.

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