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VW schwächelt in China : „Ein Auto wie aus dem vorigen Jahrhundert“

In China reißt sich niemand um die neuen Modelle von Volkswagen. Bild: EPA

An China hängt für Volkswagen sehr viel, der Markt ist essentiell. Doch die Benziner verkaufen sich dort nicht mehr wie früher – und das elektrische „Weltauto“ ID.4 kommt nicht auf Touren.

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          Vor der Aegean-Plaza in Schanghais Minhang-Bezirk steht ein gigantischer Trichter aus Glas. Gehen in dem Monument abends die Neonleuchten an, sieht es aus, als werde die Zukunft hinunter gesaugt in das größte Einkaufszentrum der Stadt mit 25 Millionen Einwohnern.

          Hendrik Ankenbrand
          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
          Carsten Germis
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Drinnen gibt ein Showroom den Blick auf zwei der neuen Elektroautos von Volkswagen frei. Doch von Futurismus ist hier wenig zu spüren. Die Verkäufer bieten eine Probefahrt bis vor die Haustür des Kunden an, doch gegen die Gesetze der Physik können sie nichts tun: Der günstigere der beiden ID.4 mit kleinem Batteriemotor kommt zwar mit einer Ladung ordentliche 400 Kilometer weit, braucht aber für die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer 10,9 Sekunden.

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