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VW-Aufsichtsratschef : „Der Diesel-Anteil steigt wieder stark“

Der Österreicher Hans Dieter Pötsch, 68, steht seit vier Jahren an der Spitze des VW-Aufsichtsrates, zuvor war er zwölf Jahre Vorstand in Wolfsburg. Bild: Lucas Bäuml

VW-Aufsichtsratschef Pötsch spricht über die knifflige Lage der Autoindustrie und Geschäfte mit Autokraten. Im Interview prophezeit er: „Für manche Zulieferer könnte es eng werden.“

          11 Min.

          Herr Pötsch, wie ernst ist die Lage für die Automobilindustrie und damit für Deutschlands Wohlstand?

          Gerald Braunberger
          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Industrie muss sich auf eine Reihe von Herausforderungen einstellen, die wir allgemein als Transformation bezeichnen: Elektromobilität, Digitalisierung, Assistenzsysteme. Dazu kommt das schwierige globale Umfeld. Stichworte sind Handelskonflikte, Autozölle, Brexit. Dieser ungewöhnliche Mix ist das eigentliche Problem. Auf vieles haben wir keinen direkten Einfluss, müssen aber vorbereitet sein, das heißt: so flexibel sein, dass wir für alles gewappnet sind.

          Tausende Stellen werden in der Branche gestrichen, es erklingt bereits der Ruf nach einer Kurzarbeiterregel wie in der Finanzkrise.

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