https://www.faz.net/-gqe-9oala

Vor Autogipfel im Kanzleramt : BMW verschärft seine Elektrostrategie

BMW-Mitarbeiter arbeiten in der Produktion des BMW i8 im BMW Group Werk Leipzig. Bild: dpa

Die Münchner wollen viel früher als geplant zwei Dutzend E-Autos anbieten – und damit beim Autogipfel in Berlin vorangehen.

          4 Min.

          Vor dem Autogipfel im Kanzleramt an diesem Montag hat BMW-Chef Harald Krüger die Elektrostrategie des Münchner Autoherstellers verschärft. Nach Informationen der F.A.Z. will BMW im Jahr 2023 – und damit zwei Jahre früher als bisher geplant – 25 elektrifizierte Fahrzeuge anbieten. Gleichzeitig habe Krüger gefordert, den Absatz der eigenen Stromautos jedes Jahr um mindestens 30 Prozent zu steigern, hieß es in Unternehmenskreisen. Ein solches Ziel gab es bisher nicht. Ein BMW-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.

          Martin Gropp
          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Dass Krüger den eigenen Beitrag erhöht, fossil zurückgelegte Kilometer durch elektrisch gefahrene Kilometer zu ersetzen, überrascht nicht: Erst vor wenigen Tagen war ein Positionspapier des Konzerns bekannt geworden, in dem der Vorstandsvorsitzende von der Bundesregierung deutlich mehr Subventionen für die Elektromobilität fordert. So sollte es zum einen Steuersenkungen für Ladestrom geben. Zum anderen müssten die Kommunen gezwungen werden, kostenlose Parkplätze und andere Vorteile für E-Autos zu schaffen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Der französische Präsident Emmanuel Macron am 1. März 2021 in einem Impfzentrum in Bobigny in der Nähe von Paris

          Corona-Krise in Frankreich : Der Präsident als Chefvirologe

          Im Kampf gegen die Pandemie richtet sich Frankreichs Präsident immer weniger nach dem Urteil seiner wissenschaftlichen Berater. Stattdessen lässt sich Emmanuel Macron selbst als Corona-Fachmann inszenieren. Das sorgt nicht nur bei Ärzten für Unmut.