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Zukäufe im Ausland : Vonovia steigert Gewinn wegen höherer Mieteinnahmen

  • Aktualisiert am

In der Debatte um steigende Mieten wurde auch die Forderung laut, Vonovia zu enteignen. Bild: Reuters

Um 14 Prozent sind die Mieteinnahmen von Vonovia im ersten Halbjahr gestiegen – vor allem wegen Zukäufen im Ausland. Auch das Ergebnis legte um mehr als 10 Prozent zu. Konzernchef Buch strebt einen noch höheren Gewinn an.

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          Dank Zukäufen in Österreich und Schweden klingeln bei Deutschlands größtem Wohnungskonzern Vonovia die Kassen. Der Dax-Konzern steigerte das operative Ergebnis nach Zinsen und Steuern (Group FFO) im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 609,1 Millionen Euro, wie Vonovia am Freitag mitteilte. Die Mieteinnahmen kletterten – auch wegen der Übernahmen der österreichischen Buwog und der schwedischen Immobiliengruppe Victoria Park – um 14 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro.

          Vonovia-Chef Rolf Buch sieht den Bochumer Konzern auf Kurs, die Geschäftsprognosen für das Gesamtjahr zu erreichen. Demnach soll der Group FFO auf 1,17 bis 1,22 Milliarden Euro steigen, nach 1,13 Milliarden Euro im Vorjahr. Außerdem bekräftigte Buch das Ziel, die Investitionen auf 1,3 bis 1,6 Milliarden Euro zu erhöhen.

          Die Immobiliengesellschaft hatte Ende Juni knapp 400.000 eigene Mietwohnungen im Portfolio. Bis zum Jahresende sollen in Deutschland, Schweden und Österreich rund 2500 neue Wohnungen fertiggestellt werden. Mit einem Marktanteil von rund zwei Prozent ist Vonovia der größte Anbieter auf dem kleinteiligen deutschen Mietmarkt.

          Der Konzern profitiert von den seit Jahren – vor allem in Großstädten – steigenden Mieten. Weil in Deutschland und Österreich kaum noch große Wohnungspakete zum Verkauf stehen, expandiert Vonovia derzeit in Schweden.

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