https://www.faz.net/-gqe-94l9f

Oliver Schmidt : Volkswagen kündigt wohl verurteiltem Manager

  • Aktualisiert am

Das Foto ging um die Welt: Oliver Schmidt im Arrest im Januar 2017 Bild: AP

Gerade hat ein amerikanisches Gericht Oliver Schmidt wegen des Dieselskandals zu sieben Jahren Haft verurteilt. Nun folgt für den deutschen Ingenieur offenbar die nächste schlechte Nachricht.

          1 Min.

          Ein amerikanisches Gericht hat den Volkswagen-Manager Oliver Schmidt gerade zu einer sieben Jahren langen Haftstrafe verurteilt. Nun kommt offenbar die nächste Wendung in dem Fall: Sein Arbeitgeber, der größte Autohersteller der Welt, wird ihn entlassen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

          Demnach bereitet das Unternehmen vor, dem 48 Jahre alten Angestellten die Kündigung zuzustellen. Rechtlich geht das dem Bericht zufolge, weil Schmidt schuldig gesprochen worden ist und sich infolgedessen strafbar gemacht hat. Volkswagen habe eine entsprechende Anfrage der Zeitung nicht kommentieren wollen und auf Persönlichkeitsrechte verwiesen. Schmidt werde, heißt es in dem Bericht weiter, durch seine Entlassung auch seinen Anspruch auf Betriebsrente verlieren.

          Ein Gericht in Detroit verurteilte den deutschen Ingenieur zu einer langen Freiheitsstrafe, weil er geholfen hatte, den Dieselskandal zu vertuschen. Außerdem ordnete es eine Geldstrafe in Höhe von 400.000 Euro an.

          Weitere Themen

          Abschaffung der Privatkassen soll Milliarden sparen

          Gesundheitswesen : Abschaffung der Privatkassen soll Milliarden sparen

          Der Beitrag für jeden gesetzlich Versicherten könnte um 145 Euro im Jahr sinken, wenn die Privatkassen abgeschafft würden. Das behauptet eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Beamte, Ärzte und Wissenschaftler halten die Berechnungen für hanebüchen.

          VW bietet Kunden erstmals Entschädigung an Video-Seite öffnen

          Dieselskandal : VW bietet Kunden erstmals Entschädigung an

          Viereinhalb Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals bietet Volkswagen hunderttausenden Kunden in Deutschland erstmals eine Entschädigung an. Verhandlungen für einen Vergleich mit der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) scheiterten indes.

          Topmeldungen

          Je mehr Privatpatienten in einem Gebiet, desto mehr Ärzte lassen sich dort nieder. Aber liegt das am Geld oder am sozialen Umfeld?

          Gesundheitswesen : Abschaffung der Privatkassen soll Milliarden sparen

          Der Beitrag für jeden gesetzlich Versicherten könnte um 145 Euro im Jahr sinken, wenn die Privatkassen abgeschafft würden. Das behauptet eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Beamte, Ärzte und Wissenschaftler halten die Berechnungen für hanebüchen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.