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Beunruhigende Entwicklung : Im Wolfsburger VW-Werk geht die Angst um

Trügerische Harmonie: Im VW-Stammwerk in Wolfsburg wird hart um die künftige Auslastung gerungen. Bild: Michael Braunschädel

Die Zahlen des Stammwerks von Volkswagen in Wolfsburg sind alarmierend. Noch nie wurden dort so wenig Autos gebaut wie in diesem Jahr. Jetzt sollen E-Autos die Rettung bringen.

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          Gute Nachrichten sind rar geworden im Stammwerk von VW in Wolfsburg. Erst Corona, dann der Chipmangel, der besonders den Automobilkonzernen zusetzt. Noch nie war die Fabrik in Wolfsburg so wenig ausgelastet wie jetzt. Betriebsratschefin Daniela Cavallo spricht von einer „besorgniserregenden Situation“. In diesem Jahr droht in Wolfsburg ein in der Nachkriegszeit historisches Produktionstief. Die Angst geht um in Wolfsburg. Cavallos Lösungsvorschlag: Im Stammwerk, wo derzeit vor allem die früher erfolgreichen Verbrennermodelle Golf und VW Tiguan gebaut werden, sollen früher als bislang geplant Elektroautos gebaut werden.

          Carsten Germis
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          „Der Standort braucht einen rascheren Weg in die E-Mobilität“, sagte sie. Es müsse sich um ein „volumenfähiges Modell“ handeln. Um die Wolfsburger Probleme zu lösen, will sie umschichten. Die Betriebsräte wollen jetzt schon 2024 ein E-Modell für Wolfsburg. Nach Lage der Dinge können das nur der ID.3, die SUV-Variante ID.4 oder das angekündigte dritte Modell, das SUV-Coupé ID.5 sein. Die allerdings werden nach den bisherigen Plänen des Unternehmens in anderen Werken produziert.

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