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Produktion des E-Autos ID.3 : Der Mann, der VW unter Strom setzt

ID.3-Elektroautos fahren im VW-Werk in Zwickau auf eine Bühne. Bild: dpa

Unter der Leitung von Manager Thomas Ulbrich hat Volkswagen in nur zwei Jahren sein Werk in Zwickau zur Fabrik für Elektroautos umgebaut. Eine Sorge treibt den Elektrovorstand um.

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          In dem Moment, als Thomas Ulbrich der Bundeskanzlerin vergangene Woche in Halle 5 des VW-Werks in Zwickau einen Einblick in die Fertigung des ID.3 gab, konnte er seinen bislang größten Erfolg verbuchen. Ulbrichs Aufgabe, das Werk während des laufenden Betriebs zur ersten Produktionsstätte für reine Elektroautos umzubauen, hatte der VW-Manager erfolgreich beendet.

          Carsten Germis
          (cag.), Wirtschaft

          Zwei Jahre lang hat der Elektrovorstand der Marke VW auf diesen Tag hingearbeitet. „Mit dem Produktionsstart des ID.3 bricht für Volkswagen eine neue Ära an“, sagte er. Mit der Umrüstung in Zwickau hat Ulbrich seinen Beitrag zum Systemwechsel der Autoindustrie zur Elektromobilität eingeleitet, bei dem VW in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten seine Vormachtstellung als Autobauer in vielen Weltregionen verteidigen will. Kurz darauf kam der nächste Schritt: Im neuen Werk in Anting begann die Vorproduktion für den chinesischen ID. In China will VW künftig mehr als die Hälfte seiner Elektroautos absetzen.

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