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FAZ Plus Artikel Voestalpine : So soll die größte Wasserstoffanlage der Welt aussehen

Antrieb der Zukunft gesucht: Die Vertreter der Projektpartner freuen sich über den Baubeginn. Bild: Voestalpine

Kann Wasserstoff zum Energieträger der Zukunft werden? Der österreichische Stahlverarbeiter baut gemeinsam mit Siemens und dem Energieversorger Verbund die größte Pilotanlage der Welt.

          Vor dem Hintergrund der notwendigen Verringerung von Treibhausgasen setzt der österreichische Stahlverarbeitungskonzern Voestalpine auf Energie aus Wasserstoff. Zusammen mit Partnern baut das Unternehmen eine Pilotanlage zur kohlenstoffdioxidfreien Wasserstoffproduktion in Linz. Am Montag startete das Projekt. Kernstück der nach eigenen Angaben größten Anlage dieser Art auf der Welt bildet ein Protonen-Austausch-Membran-Elektrolysemodul (PEM) mit 6 Megawatt (MW) Anschlussleistung. Entwickelt wurde es vom Elektronikspezialisten Siemens. Damit können 1200 Kubikmeter Wasserstoff in der Stunde produziert werden. „Bei der Umwandlung von Strom in Wasserstoff wird ein Rekordwirkungsgrad von 80 Prozent angestrebt“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Siemens Österreich, Wolfgang Hesoun.

          Michaela Seiser

          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

          Mit Hilfe von elektrischer Energie wird Wasser in die Grundelemente Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Den Strom wiederum liefert Österreichs führender Energieversorger Verbund, einer der führenden Anbieter von Strom aus Wasserkraft in Europa. Dieser stamme aus erneuerbaren Quellen, wodurch erst „grüner Wasserstoff“ entstehe, sagte Verbund-Generaldirektor Wolfgang Anzengruber. In dem Pilotversuch werden die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff in den verschiedenen Prozessstufen der Stahlherstellung erforscht. Getestet wird, inwieweit der mit PEM-Technologie produzierte Wasserstoff als Industriegas einsetzbar ist sowie das Zusammenspiel mit dem Regelenergiemarkt des Stromnetzes. Wie Voestalpine-Vorstandssprecher Wolfgang Eder erklärte, verfolgt der Stahlkonzern langfristig das Ziel, von Kohle über nachfolgende Brückentechnologien mit Erdgas in den Produktionsprozessen zur Anwendung von grünem Wasserstoff zu gelangen.

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