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Roller-Vermieter : Was wird aus den E-Scootern im Winter?

Nicht immer wind- und wetterfest: Blitzeis und Schnee bringen die Tretroller zum Stehen. Bild: dpa

Gut vier Monate nach dem Start in Deutschland ziehen viele Elektro-Tretroller-Verleiher eine positive Bilanz. Jetzt müssen sich Konzerne und Kunden auf den Winter einstellen.

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          Für die einen sind sie ein Anlass, sich mächtig zu ärgern, für andere bedeuten sie Bewegungsfreiheit auf zwei kleinen Rädern: die Elektro-Tretroller zum Ausleihen, die nun seit fast fünf Monaten zum Straßenbild in vielen deutschen Großstädten gehören. Seit Mitte Juni dürfen Elektrotretroller auf den Straßen hierzulande unterwegs sein, und seitdem ist die Zahl der Verleiher stetig gewachsen, die ihre Fahrzeuge über Smartphone-Anwendungen an Kunden vermieten. Wenn es um die Entwicklung des deutschen Marktes geht, ziehen viele dieser Anbieter trotz der zunehmenden Konkurrenz eine positive Bilanz, wie eine Umfrage der F.A.Z. unter mehreren Unternehmen ergeben hat.

          „Nach rund viereinhalb Monaten ist Deutschland nach den Vereinigten Staaten schon der zweitgrößte Markt für Lime“, sagt zum Beispiel Jashar Seyfi, Deutschland-Chef des Anbieters Lime. „Wir werden hier demnächst die Marke von fünf Millionen Fahrten überschreiten. Diese Entwicklung hat unsere ohnehin schon hohen Erwartungen noch einmal übertroffen.“ Ähnlich sieht das Max Hüsch vom Anbieter Circ, der nach eigenen Angaben mit rund 12.000 E-Scootern schon mehr als sechs Millionen Fahrten in insgesamt neun deutschen Städten vermittelt hat. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem Marktanlauf in Deutschland und haben alle unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Hüsch. „Aber natürlich sind wir noch nicht am Ende der Reise.“

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