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Luftfahrtbranche : Verdi und Eurowings einigen sich auf Corona-Krisenpakt

  • Aktualisiert am

Ein Airbus 319 der Fluggesellschaft Eurowings Bild: dpa

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft und die Gewerkschaft haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt. Für die rund 2000 Beschäftigten in der Kabine und am Boden ist demnach eine Arbeitsplatzsicherung bis ins Frühjahr 2022 vereinbart.

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          Die Lufthansa-Tochtergsellschaft Eurowings hat sich mit der Gewerkschaft Verdi auf einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung in der Corona-Krise verständigt. Für die rund 2000 Kabinen- und Bodenbeschäftigten der Fluggesellschaft sei eine verbindliche Arbeitsplatzsicherung bis 31. März 2022 vereinbart, teilte Verdi am Montag mit.

          Im Gegenzug verzichteten die Beschäftigten auf einen Teil von Gehalt und betrieblicher Altersvorsorge. Bei den Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern werde Weihnachts- und Urlaubsgeld einmalig um fünf Prozent gesenkt, eine Gratifikation von 100 Euro brutto falle weg. Die Beiträge der betrieblichen Altersversorgung würden ausgesetzt. Die Abstimmung unter den Gewerkschaftsmitgliedern dazu laufe noch bis 22. Januar.

          Die Bodenbeschäftigten verzichteten auf ein 13. Monatsgehalt und reduzierten den Urlaub in diesem Jahr. Die Verdi-Mitglieder hätten dem Vertrag bereits mit großer Mehrheit zugestimmt.

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