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VDA-Präsident Bernhard Mattes : „In einem Handelskrieg verlieren alle“

Der VDA-Präsident plädiert für die Einhaltung der WTO-Regeln. Bild: dpa

Bernhard Mattes ist nicht nur Autolobbyist, sondern auch Chef der deutsch-amerikanischen Handelskammer. Im Gespräch mit der F.A.Z. warnt er: Auch für Amerika steht durch Strafzölle viel auf dem Spiel.

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          Was bedeuten die angekündigten Zölle auf Stahl und Aluminium für die deutsche Autobranche?

          Wir sind ein leidenschaftlicher Verfechter des Freihandels. Die Ankündigung von Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte in die Vereinigten Staaten sehen wir mit großer Sorge, denn das wäre ein schwerwiegender Eingriff in den Freihandel. Strafzölle können zu einer unglücklichen Spirale von Gegenmaßnahmen führen. Ein Handelskrieg ist auf jeden Fall zu vermeiden. Der VDA setzt auf einen fairen Wettbewerb auf Augenhöhe und die Instrumente, welche die Welthandelsorganisation (WTO) hierfür bereitstellt. Die deutsche Automobilindustrie wäre von Strafzöllen zum einen betroffen, wenn sie höhere Preise für die benötigten Rohstoffe zahlen müsste. Dazu kommen die – vielleicht noch schwerwiegenderen – Risiken, die ein globaler Handelskrieg mit sich bringen würde.

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