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Pasta-Kette : Beinahe 40 neue Vapiano-Restaurants dieses Jahr

  • Aktualisiert am

Vapiano setzt auf Expansion. Bild: dpa

Vor einem halben Jahr ist die Pasta-Kette Vapiano an die Börse gegangen. Nun wird konkreter, was mit dem Geld geschehen soll.

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          Die Pizza- und Pasta-Kette Vapiano will ihren Expansionskurs fortsetzen. In diesem Jahr werden bis zu 38 neue Restaurants eröffnet, wie Vorstandschef Jochen Halfmann an diesem Montag ankündigte. Zudem weite das seit einem halben Jahr börsennotierte Unternehmen den Lieferservice aus.

          Vapiano steigerte im vergangenen Jahr 2017 nach ersten Berechnungen die Erlöse um 4,8 Prozent und erreichte damit den oberen Rand der prognostizierten Bandbreite von vier bis fünf Prozent. Das sei das höchste Wachstum auf vergleichbarer Fläche seit mehr als fünf Jahren. Auf der ganzen Welt seien im vergangenen Jahr 27 neue Restaurants eröffnet worden. Damit betreibt die Kette aktuell 205 Restaurants in 33 Ländern.

          Halfmann bekräftigte die Ziele für 2017 und peilt demnach einen Umsatz zwischen 315 und 335 Millionen Euro an und ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) von 38 bis 40 Millionen Euro. Die Restaurant-Kette nimmt für ihren rasanten Expansionskurs Verluste in Kauf. In den ersten neun Monaten des Vorjahres lag das Minus unter dem Strich bereits bei 16,5 Millionen Euro.

          Vapiano sammelte mit seinem Börsengang bis zu 184 Millionen Euro ein, dem Unternehmen selbst flossen 85 Millionen Euro zu. Mit zehn Millionen Euro will Halfmann ein Gesellschafterdarlehen tilgen, der Rest geht in den Ausbau des Filialnetzes. „Das Geld reicht, um bis 2020 wie geplant auf 330 Restaurants zu kommen“, hatte Halfmann im Sommer erklärt.

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