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Utopische Pläne : So könnte ein Londoner Insel-Flughafen aussehen

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Futuristisch: die Terminals auf einer Computersimulation Bild: Testrad/Gensler

Großbritannien treibt seine Pläne für einen neuen Mega-Flughafen auf einer künstlichen Insel in der Themse voran. Eine Kommission präsentierte jetzt neue Ideen, wie er aussehen könnte.

          Eine von Bürgermeister Boris Johnson eingesetzte Kommission hat am Montag den Bau des London Britannia Airport mit sechs Start- und Landebahnen für 47,3 Milliarden Pfund (56,4 Milliarden Euro) vorgeschlagen.

          Der Flughafen könnte innerhalb von sieben Jahren auf einer künstlichen Insel in der Themse vor der Isle of Sheppey fertiggestellt werden, sagte eine Sprecherin der Kommission. Er würde damit etwa 80 Kilometer östlich des Londoner Stadtzentrums liegen. Vermutlich würde Heathrow - Europas größter Airport - dann geschlossen werden.

          Der Flughafen könnte auf einer künstlichen Insel in der Themse vor der Isle of Sheppey gebaut werden. Bilderstrecke

          Eine andere von der britischen Regierung eingesetzte Kommission soll bis Ende des Jahres Vorschläge veröffentlichen, wie die Flug-Kapazitäten im Süden Englands ausgebaut werden können. Der Schlussbericht wird aber erst nach der Wahl 2015 erwartet.

          Besonders Heathrow platzt mit einer Auslastung von 99 Prozent aus allen Nähten. Dessen Betreiber Ferrovial, dem auch Gatwick und Stansted gehören, hat vorgeschlagen, die bestehenden Flughäfen mit zusätzlichen Start- und Landebahnen zu erweitern. Johnson lehnt dies vehement ab.

          Vor etwa sieben Jahren wurde mit dem Bau des neuen Berliner Großflughafens BER begonnen. Ein Starttermin steht aber weiterhin nicht fest. Medienberichten zufolge könnten die Kosten die Marke von fünf Milliarden Euro überschreiten.

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