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Börsengang des Bürovermittlers : Wework ist dreist und anmaßend

Der amerikanische Bürovermittler Wework (hier ein Foto aus Chicago) will an die Börse. Bild: AFP

Der Bürovermittler aus Amerika ist ein schlechtes Beispiel für gute Unternehmensführung. Er hat üble Kniffe von Facebook übernommen und sorgt für einen weiteren Tiefpunkt in der „Corporate Governance“.

          An die Börse zu gehen hat für Unternehmen einige Vorteile: Es bringt Kapital für die Expansion, schafft eine Währung für Zukäufe, erhöht die Bekanntheit und motiviert Mitarbeiter. Dem stehen Pflichten gegenüber, die als lästig empfunden werden mögen: Börsennotierte Unternehmen sind der Öffentlichkeit mehr Rechenschaft schuldig, und die neuen Aktionäre sind eine zusätzliche Interessengruppe, die sie zu berücksichtigen haben. Sie müssen also einen Kontrollverlust hinnehmen.

          Es sei denn, sie sind dreist genug, sich schon vor dem Börsengang so zu organisieren, dass ihre späteren Anteilseigner weitgehend machtlos sind. Facebook ist dafür ein extremes Beispiel – Mitgründer Mark Zuckerberg ist de facto Alleinherrscher über das größte soziale Netzwerk der Welt. Er ist Vorstandsvorsitzender, führt den Verwaltungsrat und kontrolliert über eine spezielle Aktienstruktur die Mehrheit der Stimmrechte. Nichts Maßgebliches kann gegen seinen Willen geschehen.

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          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

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