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Amerikanischer Botschafter : Grenell begrüßt Rückzug deutscher Firmen aus Iran-Geschäft

  • Aktualisiert am

Richard Grenell während eines Empfangs auf Schloss Meseberg im Juli 2018 Bild: Reuters

Der neue amerikanische Botschafter in Deutschland hat sich früh als Freund Donald Trumps hervorgetan. Seine Reaktion auf die Vorsicht deutscher Unternehmen im Iran-Geschäft fällt entsprechend aus.

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          Der amerikanische Botschafter in Deutschland Richard Grenell hat den angekündigten Rückzug einiger deutscher Unternehmen aus dem Iran-Geschäft begrüßt. „Wir sind erfreut zu sehen, dass deutsche Firmen auf amerikanische Sanktionen hin ihren Handel mit dem Iran stoppen“, schrieb Grenell auf Twitter.

          Damit trügen sie dazu bei, Iran zurück an den Verhandlungstisch zu drängen, hieß es weiter. „Wir stehen zusammen, um Irans bösartige Aktivitäten zu stoppen.“ Zuvor hatte Amerikas Präsident Donald Trump anderen Ländern mit Konsequenzen gedroht, sollten sie weiterhin mit dem Iran Geschäfte machen.

          Die gestern in Kraft getretenen Sanktionen gelten unter anderem für den Handel mit Gold, Stahl und Flugzeugen sowie auf Finanztransaktionen. Trump hatte das internationale Atomabkommen mit Iran einseitig aufgekündigt und wirft Teheran vor, Terrorismus zu unterstützen. Unter anderem hatte Daimler am Dienstag erklärt, seinen Plan einer Laster-Fertigung in Iran abzusagen,

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