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Mehr Gewinn : Amerikas Banken sind wieder Milliarden-Maschinen

  • Aktualisiert am

Es läuft wieder für die Bank of America. Bild: Reuters

Einen regelrechten Mythos hatten die großen Banken vor der Finanzkrise um sich geschaffen. Mit ihren Gewinnen nähern sie sich dieser Zeit wieder an. Zum Beispiel dieses Geldhaus.

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          Amerikas große Geldhäuser schütteln die Finanzkrise weiter ab - und melden mittlerweile wieder ungefähr so regelmäßig Milliardengewinne wie in der Zeit vor der Finanzkrise. Damals hatte die Branche einen regelrechten Mythos um sich geschaffen, Investmentbanker galten zuweilen als „Masters of the Universe“.

          Nun belegt die Bank of America diesen Trend abermals. Die Bank hat auch angesichts eines guten Handelsgeschäfts nach dem Wahlsieg von Donald Trump ihren Gewinn deutlich gesteigert. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres belief sich ihr Überschuss auf 4,7 Milliarden Dollar - gut 40 Prozent mehr als in der entsprechenden Zeit des Vorjahres. Das teilte die Bank an diesem Freitag mit.

          Auch geringere Kosten erbrachten dieses Ergebnis. Der Gewinn je Aktie stieg von 27 auf 40 Cent. Analysten hatten lediglich mit einem Ergebnis von 38 Cent je Anteilsschein gerechnet. Der Aktienkurs legte vorbörslich um 0,7 Prozent zu.

          Die Bank rechnet im nun begonnen Jahresviertel damit, ihre Zinseinnahmen deutlich zu steigern. Grund dafür dürfte auch sein, dass die Notenbank Federal Reserve im Dezember ihren Leitzins zum zweiten Mal nach dem Ende der Finanzkrise erhöhte - er beträgt nun 0,5 bis 0,75 Prozent. Für dieses Jahr haben die Währungshüter in Washington zwei bis drei weitere Zinsschritte in Aussicht gestellt.

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