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Trotz großer Rabatte : Amerikaner halten sich mit Autokäufen zurück

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Ford hat General Motors überholt - aber aus einem speziellen Grund. Bild: Reuters

Ford überholt General Motors, Volkswagen und Porsche verkaufen mehr Autos: Dennoch hat der Automarkt der größten Volkswirtschaft der Welt einen mäßigen Monat hinter sich.

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          Der amerikanische Automarkt hat einen mäßigen Monat Mai hinter sich. Insgesamt wurden in der größten Volkswirtschaft der Welt 1,5 Millionen Neuwagen zugelassen, das ist etwas weniger als im Mai des vergangenen Jahres.

          Der Hersteller Ford überholte dank deutlich gestiegener Lieferungen an Autovermieter seinen Konkurrenten General Motors im Bereich der Neuwagenverkäufe. Der Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf 241.126 Fahrzeuge. General Motors meldete dagegen einen Rückgang von 1,3 Prozent auf 237.364 Fahrzeuge; der Konzern hatte angekündigt, die Verkäufe an Autovermieter zurückzufahren. Der Absatzanteil dieser mit großen Rabatten begünstigten Verkäufe betrug im Mai bei GM 19 Prozent, bei Ford stieg er auf 34 Prozent.

          Volkswagen verkauft mehr

          Insgesamt waren die Absatzzahlen trotz hoher Rabatte durchwachsen. Fiat Chrysler verkaufte 0,9 Prozent weniger, der japanische Hersteller Toyota 0,5 Prozent. Die Auslieferungen von Nissan legten dagegen um drei Prozent zu. Der Absatz von Volkswagen stieg um 4,3 Prozent auf 30.014 Fahrzeuge.

          Die Volkswagen-Tochtergesellschaft Porsche lieferte mit 4508 Autos fünf Prozent mehr aus. Audi verzeichnete ein Plus von 2,5 Prozent. BMW brachte dagegen 11,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat an den Mann. Konkurrent Daimler schlug 26.893 Pkw der Marke Mercedes-Benz los und damit 8,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

          Mittels hoher Rabatte insbesondere über das verlängerte Wochenende am Memorial Day wollten die Autohersteller die Verkäufe ankurbeln. Es sehe so aus, als ob die Hersteller bereit gewesen seien, mehr Anreize zu geben, sagte Jessica Caldwell vom Branchenanalysten Edmunds. Kunden sollten dazu gebracht werden, ihr Fahrzeug zu kaufen und nicht zu leasen.

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