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Amerikanischer Mobilfunkmarkt : Aufsicht genehmigt Fusion von T-Mobile US und Sprint

  • Aktualisiert am

Ob eine Fusion der amerikanischen Mobilfunkanbieter „Sprint“ und „T-Mobile US“ rechtens ist, prüft ein Gericht im Dezember. (Symbolbild) Bild: Reuters

Auf dem Weg zur Milliardenfusion nehmen die beiden Mobilfunkanbieter die nächste Hürde, nach dem Justizministerium stimmt auch die Branchenaufsicht einem Zusammenschluss zu.

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          Die Telekom-Tochter T-Mobile US und der amerikanische Mobilfunkanbieter Sprint haben bei ihrer geplanten Milliardenfusion eine weitere Hürde genommen. Die Branchenaufsicht Federal Communications Commission (FCC) gab laut einer Mitteilung vom Dienstag grünes Licht für den dem Zusammenschluss. Der Vorsitzende und zwei republikanische Kommissionsmitglieder befürworteten die rund 26 Milliarden Dollar schwere Firmenehe, zwei demokratische FCC-Mitglieder stimmten dagegen.

          Im Juli hatte bereits das amerikanische Justizministerium die Fusion genehmigt, an die Erlaubnis aber Bedingungen wie den Verkauf von Konzernteilen und Mobilfunkfrequenzen geknüpft. Durch den Zusammenschluss von T-Mobile und Sprint entsteht ein Mobilfunkriese, der auf gut 130 Millionen Kunden und einen Jahresumsatz von rund 76 Milliarden Dollar kommt.

          In trockenen Tüchern ist das Projekt aber noch nicht, denn mehrere Bundesstaaten klagen vor einem Bundesgericht in New York dagegen. Sie befürchten, dass eine Fusion der Nummern drei und vier des amerikanischen Mobilfunkmarktes die Preise in die Höhe treiben würde. Ein Verhandlungstermin wurde für den 9. Dezember festgelegt. Telekom-Chef Tim Höttges hatte im Sommer gesagt, es gebe zwar immer die Möglichkeit eines Vergleichs, er gehe aber davon aus, dass sich das Unternehmen vor Gericht damit auseinandersetzen müsse.

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