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Unternehmer über die Wahl : „Wenn wir fair sind, hat Scholz ein Anrecht auf die Kanzlerschaft“

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„Die Union hat gegen den Wählerwillen gehandelt. Wenn wir fair, anständig und korrekt sind, dann haben die SPD und Herr Scholz ein Anrecht auf die Kanzlerschaft“: Wolfgang Grupp, Trigema Bild: Michael Schulz

Zu Wehklagen lässt sich in den deutschen Chefetagen nach der Wahl keiner hinreißen. Die Entscheider fordern jetzt marktgerechten Klimaschutz, Digitalisierung und Bürokratieabbau.

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          Das Wahlergebnis lässt unberechenbare Koalitionsverhandlungen erwarten. Weil Unternehmer Ungewissheiten nicht mögen, ist es kein Wunder, dass sie die Politik nach der Wahl auffordern, keine Zeit zu verlieren und möglichst schnell eine Regierung zu bilden. Doch machen sie sich auch Gedanken darüber, welche Schwerpunkte die Politik nun setzen sollte – wie Klimaschutz, Digitalisierung oder Bürokratieabbau – und welche Koalitionspartner zu diesen Zwecken zusammenpassen.

          Die F.A.Z. hat ausgewählte Inhaber, Chefs und Gründer nach deren Kommentaren zur Bundestagswahl gefragt. Die Einschätzungen der Entscheider aus der Wirtschaft zeigen: Mit Klageliedern hält sich keiner auf, stattdessen richten die meisten ihren Blick pragmatisch auf die Möglichkeiten, die sich nun bieten. Manche trösten sich zudem damit, dass die schlimmsten Befürchtungen nach der Wahl nicht eingetreten sind.

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