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Unternehmensberatung : Roland Berger dankt ab

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Roland Berger gibt den Aufsichtsratsvorsitz seiner Unternehmensberatung ab Bild: dpa

Personalrochade in der Unternehmensberatung Roland Berger: Der Vorstandsvorsitzende Burkhard Schwenker verlässt seinen Posten und wird Aufsichtsratschef. Gründer Roland Berger, der momentan Aufsichtsratschef ist, gibt alle formalen Kompetenzen ab. Neuer Vorstandschef wird Martin Wittig.

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          In der Unternehmensberatung Roland Berger steht ein Wechsel an der Firmenspitze an. Wie aus dem Unternehmen zu hören ist, wird der Vorstandsvorsitzende Burkhard Schwenker seinen Posten verlassen und künftig den Aufsichtsratsvorsitz der Beratung übernehmen. Der bisherige Finanzvorstand Martin Wittig wird neuer Vorstandschef.

          Unternehmensgründer Roland Berger wird sich als Aufsichtsratschef zurückziehen und führt künftig den Titel Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats - ein Posten mit lediglich repräsentativem Charakter. Berger wollte die Personalien am Montag nicht offiziell bestätigen, dementierte sie jedoch auch nicht.

          Personalwechsel vom Aufsichtsrat abgesegnet

          Der Aufsichtsrat hat den Personalwechsel offenbar bereits abgesegnet, dennoch muss die Gesellschafterversammlung am 17. Juli in Essen noch zustimmen. Berger hatte das Unternehmen 1967 in München gegründet. Das Beratungsunternehmen mit rund 2000 Mitarbeitern auf der ganzen Welt setzte im vergangenen Jahr rund 615 Millionen Euro um.

          Ein Wechsel an der Spitze war in der Branche erwartet worden. Bei Roland Berger selbst steht der Umbau der Führungsspitze offenbar auch schon seit einiger Zeit fest. Mit dem Konstrukt, Unternehmensgründer Roland Berger zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats zu benennen, bleiben nun trotz des Umbaus Name und Netzwerk Bergers für das Unternehmen erhalten.

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