https://www.faz.net/-gqe-acv5j

Unternehmensberater : „Wir krabbeln nicht auf den Sendemast“

Frank Riemensperger (l) und Thomas Prefi in der Redaktion der F.A.Z. in Frankfurt Bild: Lucas Bäuml

Der Kunde bestellt, die Ingenieure von Umlaut konstruieren: Accenture tätigt mit der Ingenieursberatung einen der größten Zukäufe in seiner Geschichte. Ein Gespräch über die Zukunft der Beratung.

          6 Min.

          Für Accenture ist die Übernahme der Ingenieursberatung Umlaut mit ihren rund 4200 Mitarbeitern der bislang größte Zukauf in Deutschland. In der Öffentlichkeit ist Umlaut weniger bekannt. Sie, Herr Prefi, haben das Unternehmen Mitte der 90er-Jahre gemeinsam mit anderen gegründet: Was genau macht Umlaut?

          Carsten Knop
          Herausgeber.
          Tillmann Neuscheler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Prefi: Umlaut ist ein Beratungs- und Ingenieursunternehmen. Wir waren damals vier Kommilitonen und hatten 1995 gerade unser Maschinenbaustudium in Aachen hinter uns. Wir sind aus der Hochschule heraus geplumpst und haben mit der Beratung von Unternehmen begonnen. Manche sagen: „Wir waren jung und brauchten das Geld.“ Damals hatten wir gerade ein Projekt mit Daimler gemacht, das wir ausbauen konnten. Zur Beratung in der Automobilbranche kam dann schnell die Telekommunikation, später die Luftfahrt und der Gesundheitssektor und neuerdings auch der Energiesektor – was Ingenieure eben so tun, wenn sie sich nützlich machen. Heute haben wir 4200 Mitarbeiter. Das ist unsere Wachstumsgeschichte.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Armin Laschet am 20. Juli in Bad Münstereifel

          CSU in Sorge : Kann das mit Laschet gut gehen?

          Die Werte für die Union fallen, die Nervosität wächst. In CDU und CSU hält mancher Armin Laschet für zu passiv. Und Markus Söder feuert wieder. Denn es gibt ein Schreckensszenario.

          Flutwarnung in Ahrweiler : Warum wurde nicht evakuiert?

          Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn die Verantwortlichen im Kreis Ahrweiler früher gehandelt hätten. Der rheinland-pfälzische Innenminister verspricht, den Katastrophen-Abend aufzuklären.