https://www.faz.net/-gqe-a4g1w

Steigende Infektionszahlen : Unternehmen stoppen Dienstreisen

  • -Aktualisiert am

Weniger Dienstreisen bedeutet auch weniger Bahnfahrten. Bild: dpa

Die Unsicherheit wächst: Deutschlands Betriebe reagieren auf die Coronagefahr mit Reiseverzicht und noch mehr Homeoffice. Das ergibt eine Umfrage der F.A.Z. In vielen Chefetagen dominiert die Schockstarre.

          3 Min.

          6638. Diese Rekordzahl der Neuinfektionen, die das Robert-Koch-Institut am Mittwoch verkünden musste, versetzt nicht nur die Politik in Aufregung. In Unternehmen ist die Erinnerung an die Krisenzeit im Frühjahr wieder präsent – und Millionen Beschäftigte im ganzen Land fragen sich, was die zweite Infektionswelle für sie bedeutet. Starke Indizien dafür zeichnen sich schon ab, wie eine Umfrage der F.A.Z. zeigt: kaum noch Dienstreisen und noch mehr Homeoffice.

          In der Industrie ist der Schock darüber groß, dass Beherbergungsverbote für Geschäftsreisende aus Risikogebieten nicht komplett abgeschafft wurden: „Viele Reisemanager gehen jetzt den Weg des geringsten Widerstands und verzichten komplett auf Dienstreisen im Inland“, sagte Inge Pirner, Vizepräsidentin des Verbandes Deutsches Reisemanagement, dieser Zeitung. In dem Verband sind 580 große und kleine Unternehmen organisiert, die mit Geschäftsreisen im Jahr 12 Milliarden Euro umsetzen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Machtwechsel in Amerika : Trumps kalkuliertes Ende

          Der scheidende Präsident kapituliert scheibchenweise. Es geht ihm um seinen künftigen Einfluss – und um viel Geld. Scheitert sein diabolischer Plan nun an der dilettantischen Ausführung?

          Mohammed-Karikaturen : Die verletzten Gefühle der Päpste

          Wenn es um Religionskritik geht, tun sich Teile der katholischen Kirche schwer mit der Meinungsfreiheit. Das belegen die Worte eines französischen Bischofs zu den Mohammed-Karikaturen – und frühere Aussagen von Päpsten.