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30-Milliarden-Dollar-Deal : Luftfahrtkonzerne planen Mega-Fusion

  • Aktualisiert am

Ein Cockpit, gebaut von Rockwell Collins Bild: Reuters

In der Luftfahrtbranche bahnt sich eine der größten Übernahmen ihrer Geschichte an: Der amerikanische Konzern United Technologies will den Flugzeugausrüster Rockwell Collins kaufen.

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          Der amerikanische Mischkonzern United Technologies will den Flugzeugausrüster Rockwell Collins für insgesamt 30 Milliarden Dollar (25 Mrd Euro) kaufen. Das teilten beide Unternehmen am späten Montagabend mit. Damit will United Technologies sich besser gegen Druck der beiden großen Flugzeughersteller Airbus und Boeing bei den Verhandlungen wappnen – zudem rechnet der Konzern mit deutlich niedrigeren Kosten nach dem Zusammenschluss. Es wäre eine der größten Übernahmen in der Geschichte der Luftfahrt.

          Den Aktionären von Rockwell Collins werden insgesamt 140 Dollar je Aktie geboten – davon der Großteil von 93,33 Dollar in bar. Der Rest soll in United-Technologies-Anteilen bezahlt werden. An der Börse hatte eine Rockwell-Collins-Aktie zuletzt 130,61 Dollar gekostet. Insgesamt ist die Aktienofferte damit rund 23 Milliarden Dollar hoch. Inklusive Schulden werde das Unternehmen, das in diesem Jahr auf einen Umsatz von etwas mehr als acht Milliarden Dollar kommt, mit 30 Milliarden Dollar bewertet. Die beiden Unternehmen rechnen damit, dass die Transaktion im dritten Quartal 2018 abgeschlossen sein wird.

          Die Verhandlungen über einen Zusammenschluss liefen seit Monaten. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte Ende August von einem Insider von Fortschritten erfahren. United Technologies ist der Mutterkonzern des Triebwerkbauers Pratt & Whitney und des Fahrstuhl- und Rolltreppenanbieters Otis.

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