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Nach mehrfacher Aufforderung : United Airlines kündigt etwa 600 Impf-Verweigerern

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Die amerikanische Fluglinie United will Angestellten, die sich noch immer nicht haben impfen lassen, eine Frist setzen und ihnen dann kündigen. Bild: Reuters

„Dies war eine unglaublich schwierige Entscheidung, aber die Sicherheit unseres Teams hatte für uns immer oberste Priorität“, sagte Unternehmenschef Scott Kirby. Die Betroffenen können ihren Arbeitsplatz jedoch noch retten.

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          Die US-Fluggesellschaft United Airlines entlässt fast 600 Mitarbeiter, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen und keine gesundheitliche oder religiöse Ausnahmegenehmigung haben. „Dies war eine unglaublich schwierige Entscheidung, aber die Sicherheit unseres Teams hatte für uns immer oberste Priorität“, teilen Unternehmenschef Scott Kirby und Präsident Brett Hart den Mitarbeitern zu der Entscheidung mit. Die betroffenen Beschäftigten könnten ihren Arbeitsplatz noch retten, wenn sie sich vor dem offiziellen Kündigungsgespräch impfen lassen.

          Seit Dienstag gilt Impfzwang für die etwa 67.000 in den USA ansässige Mitarbeiter der Fluglinie. Etwa 2.000 Mitarbeiter von United haben aus medizinischen oder religiösen Gründen eine Ausnahme beantragt, teilte das Unternehmen mit. Die Fluggesellschaft plant, diese Anfragen bis zum 15. Oktober zu prüfen.

          Sechs Mitarbeiter haben die Fluggesellschaft vor einem Bundesgericht in Fort Worth, Texas, verklagt. Sie führen an, dass der Impfzwang gegen Gesetze zum Schutz der Religionsfreiheit und zum Schutz von Behinderten an ihrem Arbeitsplatz verstoße.

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