https://www.faz.net/-gqe-9s7sf

Uniper-Vorstandschef : Es wird keine Zerschlagung geben

Steht vor der Russland-Frage: Andreas Schierenbeck Bild: Uniper

Der Stromkonzern Uniper wird finnisch – wenn Moskau mitspielt. Der neue Vorstandschef Andreas Schierenbeck über russisches Gas, die Zukunft von Kohlekraftwerken und die Wahrscheinlichkeit von Blackouts.

          4 Min.

          Drei Jahre ist Uniper am Markt und als eigenständiges Unternehmen an der Börse. Jetzt greift der finnische Staatskonzern Fortum zu und will seinen Anteil auf 70 Prozent erhöhen. Wie überrascht waren Sie von dem Deal mit den Investoren Knight Vinke und Elliott?

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Mit Fortums Vorstandschef Pekka Lundmark führe ich durchaus konstruktive Gespräche. Aber in die Verhandlungen zum Erwerb der Anteile der Aktivisten waren wir nicht eingeweiht.

          Wird die Musik, nach der Uniper tanzen muss, jetzt in Helsinki gemacht?

          Ohne einen Beherrschungsvertrag ist es erst einmal irrelevant, ob der Anteilseigner 30, 50 oder 70 Prozent hält. Wir sind immer noch ein selbständiges Unternehmen und eigenständig an der Börse gelistet. Und der Deal ist noch nicht vollzogen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Eine Randfigur? Kronprinz Wilhelm von Preußen (r.) mit Joseph Goebbels (M.) und Georg Heinrich von Neufville beim Polizeisportfest 1933 in Berlin

          Coup von Böhmermann : Alles ans Licht

          TV-Moderator Jan Böhmermann hat die vier Gutachten zu den Entschädigungsansprüchen des Hauses Hohenzollern veröffentlicht. Jetzt kann die Öffentlichkeit endlich frei über den Fall diskutieren.
          Der Verleger Holger Friedrich hat sich gleich in mehreren Punkten verrechnet.

          „Berliner Zeitung“ : Verleger Friedrich hat sich verspekuliert

          Stasi-Vorwürfe, Interessenkonflikt und nun auch noch eine Abfuhr des Berliner Senats. Für den IT-Millionär Holger Friedrich erweist sich sein Investment in den Berliner Verlag als echtes Problem. Sein Geschäftsmodell steht in Frage.