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Zwei neue Meiler : Ungarn vertraut auf russische Atomkraftwerke

  • Aktualisiert am

Das ungarische Atomkraftwerk Paks wird von einem russischen Unternehmen saniert. Bild: REUTERS

Das Unternehmen Rosatom kommt gleich zweimal zum Zug - so als würde es den Krieg in der Ukraine nicht geben.

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          In Ungarn setzt die nationalkonservative Regierung verstärkt auf Russland. Der russische Energiekonzern Rosatom wird in den kommenden Wochen mit dem Neubau von zwei Atomreaktoren im Land beginnen. „Dies ist ein großer Schritt, ein wichtiger Meilenstein“, erklärte Ungarns Außenminister Peter Szijjarto am Freitag im Onlinenetzwerk Facebook. Das Projekt wird zu einem großen Teil über ein Darlehen aus Russland finanziert.

          Vorige Woche hatte die zuständige ungarische Regulierungsbehörde dem umgerechnet 12,5 Milliarden Euro schweren Neubau ihre Genehmigung erteilt. Einen Betriebsstart der neuen Meiler im Jahr 2023 hält der Außenminister für realistisch. „Wir können nun von der Planungsphase zum Bau übergehen.“ Er wies darauf hin, dass der Genehmigungsantrag zwei Jahre lang von ungarischen und internationalen Experten geprüft wurde, bevor er gebilligt wurde.

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