https://www.faz.net/-gqe-qf6p

Umwelt : Erster Windpark in der Ostsee genehmigt

  • Aktualisiert am

Technik für die Natur Bild: F.A.S.

Das Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie hat den ersten deutschen Offshore-Windpark in der Ostsee genehmigt. Für 700 Millionen Euro werden dort 80 Windräder errichtet, die 200.000 Menschen mit Strom versorgen können.

          Das Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie (BSH) hat den ersten deutschen Offshore-Windpark in der Ostsee genehmigt. Der Windpark mit dem Namen "Kriegers Flak" liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Rügen. Die Offshore Ostsee Wind AG wird dort in den kommenden zwei Jahren 80 Windenergieanlagen mit 330 Megawatt Leistung installieren. Damit könnte eine Stadt wie Rostock mit 200000 Einwohnern mit Strom versorgt werden. Das Investitionsvolumen beträgt nach Angaben des Unternehmens 700 Millionen Euro. Zugleich wurde die Trasse für das Stromleitkabel zum Land genehmigt, womit eine weitere Hürde genommen ist, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff in Rostock.

          Der Windpark hat einen Sicherheitsabstand von mehr als zwei Seemeilen zu der häufig genutzten Schiffahrtsroute im Süden. Die Offshore Ost Wind AG muß allerdings spezielle Auflagen für den Bau der Fundamente erfüllen, damit im Fall einer Kollision mit einem Schiff möglichst geringe Schäden an der Schiffshaut auftreten, teilte das BSH mit. Eine Gefahr für die Meeresumwelt könne ausgeschlossen werden.

          "Kriegers Flak" ist der neunte genehmigte Windpark außerhalb der 12-Seemeilen-Grenze. Für weitere 32 Windparks laufen zur Zeit Genehmigungsverfahren beim BSH. (ht.)

          Weitere Themen

          60 Satelliten auf einmal ins All Video-Seite öffnen

          Internet 2.0 von SpaceX : 60 Satelliten auf einmal ins All

          Die erdnahen Trabanten stellen die erste Stufe eines geplanten Netzwerks des Internetdiensts Starlink dar, das Hochgeschwindigkeits-Internet für zahlende Kunden auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen soll. Starlink ist ein Projekt des Unternehmers Elon Musk.

          Nach langem Anlauf fusioniert Video-Seite öffnen

          T-Mobile US und Sprint : Nach langem Anlauf fusioniert

          Ein Zusammenschluss der Nummer drei und Nummer vier des amerikanischen Mobilfunkmarktes war in den vergangenen Jahren schon zwei Mal gescheitert. Jetzt steht nur noch das Justizministerium als einzige Hürde im Weg.

          Topmeldungen

          Nach Mays Ankündigung : Brexit-Opfer

          Das Brexit-Thema wurde May wie zuvor schon Cameron zum politischen Verhängnis – und es ist eine Last, die auch die kommende Regierung nicht einfach abschütteln kann. Die EU allerdings auch nicht.
          Ein Vapiano Restaurant in der Münchner Innenstadt

          30 Millionen Euro : Vapiano erhält dringend benötigte Kredite

          Vapiano verkündete zuletzt eine schlechte Nachricht nach der anderen: Gewinnwarnungen, Abgänge von Spitzenpersonal, tiefrote Zahlen. Jetzt hat sich die angeschlagene Restaurantkette eine wichtige Geldspritze gesichert.

          Ehemaliger Außenminister : Tillerson keilt gegen Trump

          Mehr als ein Jahr nach seiner Entlassung spricht Trumps ehemaliger Außenminister Rex Tillerson im Kongress über seine Amtszeit. Dabei erhärtet er eine Sorge vieler Beobachter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.