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Umstrittenes Arktis-Projekt : Shell bohrt vor Alaska nicht mehr nach Öl

  • Aktualisiert am

Seit Jahren (unser Foto zeigt eine Szene aus dem Januar 2013) erkundet Shell vor der Küste Alaskas mögliche Ölvorkommen. Bild: AP

Die Kritik an der Ölförderung des britischen Shell-Konzerns vor der Küste Alaskas ist groß. Nun stellt das Unternehmen das Vorhaben ein - wegen mangelndem Erfolg.

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          Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell stoppt seine umstrittenen Erkundungen vor der Küste Alaskas. Als Gründe nannte Shell mangelnden Erfolg und zu hohe Kosten. Der Stopp bringt finanzielle Belastungen in Milliardenhöhe mit sich, teilte das Unternehmen an diesem Montag in London mit.

          Zudem seien die staatlichen Vorgaben herausfordernd und unpräzise. Die finanziellen Belastungen für den Stopp bezifferte Shell auf etwa drei Milliarden Dollar, bezogen auf den Buchwert des Projektes.

          Weitere 1,1 Milliarden Dollar dürften für zukünftige Vertragsverpflichtungen anfallen. Weitere Details will das Unternehmen bekannt geben, wenn es seine Zahlen zum dritten Geschäftsquartal in diesem Jahr vorlegt.

          Das Bohren nach Öl und Gas in Alaska ist sehr umstritten. So hatte die Umweltschutzorganisation Greenpeace erst am Samstag in mehr als 40 deutschen Städten gegen die Ölbohrungen von Shell in der Arktis protestiert.

          Umstrittene Ölbohrungen : Kampf um Ölbohrungen in der Arktis

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