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Umstrittene Zwangsräumungen : Los Angeles gegen die Deutsche Bank

  • Aktualisiert am

Die Deutsche Bank kämpft an vielen Fronten Bild: AFP

Die Deutsche Bank kommt mit ihren Rechtsstreitigkeiten nicht zur Ruhe. Ein Gericht hat nun eine Klage der Stadt Los Angeles gegen die Deutsche Bank wegen Zwangsräumungen zugelassen.

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          Die Deutsche Bank  kann den Rechtsstreit mit der Stadt Los Angeles nicht zu den Akten legen. Wie die Rechtsvertretung der Stadt am Mittwoch mitteilte, wies ein Gericht den Antrag des Geldhauses zurück, die Klage der Stadt zurückzuweisen. Damit kommt es zum Zivilprozess wegen umstrittener Zwangsräumungen.

          Los Angeles wirft der Bank vor, einer der größten „Slumlords“ der Millionenmetropole zu sein. Sie habe Hunderte Anwesen verfallen lassen und Menschen zu Unrecht aus ihrem Heim vertrieben. Die Deutsche Bank kündigte an, sich vor Gericht entschieden zur Wehr zu setzen. Die Klage sei an die falsche Adresse gerichtet, da das Institut nicht für die Anwesen verantwortlich sei.

          Die Deutsche Bank ist derzeit in mehrere Rechtsstreitigkeiten in den Vereinigten Staaten involviert und hat dafür zusätzlich 600 Millionen Euro zurückgestellt. Erst in der vergangenen Woche hatte das größte deutsche Geldinstitut die Corporate-Governance-Spezialistin und Fachanwältin Daniela Weber-Rey als Beauftragte für gute Unternehmensführung angeworben.

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