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Umsatz sinkt : BMW macht Verlust im Autogeschäft

  • Aktualisiert am

BMW macht Verlust. Bild: dpa

BMW schreibt wegen einer Rückstellung in einem EU-Kartellverfahren rote Zahlen in seinem Kerngeschäft. Der Konzerngewinn sinkt um fast 80 Prozent. Und anstehende Investitionen werden teuer.

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          Die schwächere Autokonjunktur und eine milliardenschwere Rückstellung wegen des EU-Kartellverfahrens haben bei BMW zu Jahresbeginn für rote Zahlen im Autogeschäft gesorgt. Der Konzern wies am Dienstag für die ersten drei Monate in seinem Kernbereich einen operativen Verlust von 310 Millionen Euro aus, nachdem im ersten Quartal 2018 noch ein Betriebsgewinn von 1,88 Milliarden Euro gestanden hatte.

          Im Konzern brach das Ergebnis um 78 Prozent auf 589 Millionen Euro ein. Damit war der Rückgang noch höher als von Analysten erwartet. Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum um knapp ein Prozent auf 22,5 Milliarden Euro.

          Rückstellung für Kartellverfahren

          Die Münchener stellen für das EU-Kartellverfahren wegen angeblich verbotener Absprachen deutscher Autohersteller in Sachen Abgasnachbereitung 1,4 Milliarden Euro zurück. Anfang April hatte BMW angedeutet, wohl mehr als eine Milliarde Euro dafür aufwenden zu müssen.

          Zudem hatte BMW im März hohe Investitionen für das Erreichen der Klimaschutzziele angekündigt, die das Ergebnis schmälerten. Ferner erwartet der Konzern Belastungen durch Wechselkurse und Rohstoffkosten im mittleren bis höheren dreistelligen Millionenbereich.

          In diesem Jahr rechnet BMW nun nur noch mit einer Marge vor Zinsen und Steuern von 4,5 bis 6,5 Prozent im Automobilgeschäft, wie das Unternehmen konkretisierte. 2018 hatte sie noch 7,2 Prozent betragen. Auch ohne die Rückstellung wäre die Marge im Kerngeschäft von 9,7 Prozent vor einem Jahr auf 5,6 Prozent gefallen.

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