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Top-Manager unter sich : „Ein Freund, mit dem du weinen kannst, ist ein Geschenk“

  • Aktualisiert am

Gipfeltreffen am Tegernsee: Herbert Hainer, 64, und Uli Hoeneß, 66. Der Hund, der sich aufs Foto geschlichen hat, gehört dessen Nachbar. Bild: Christina Pahnke

Herbert Hainer und Uli Hoeneß haben Adidas und den FC Bayern groß gemacht. Beide hatten sie grandiose Erfolge und tieftraurige Stunden. Ein Interview über wahre Freundschaft, gestürzte Helden und Manager im Gefängnis.

          12 Min.

          Herr Hainer, Herr Hoeneß, Sie beide bezeichnen sich als echte Freunde. Kann es so etwas unter Managern geben?

          Hainer: Ja, in Ausnahmefällen.

          Hoeneß: Man kann es nicht planen, das muss sich entwickeln. Wir beide haben so viel gemeinsam durchgestanden, dass klar ist: Unsere Freundschaft hält, uns treibt nichts mehr auseinander.

          Wie ging alles los? Wie lange kennen Sie sich?

          Hainer: Aus dem Fernsehen kenne ich den Uli ewig, weil ich natürlich Fußball gekuckt habe. Wirklich kennengelernt haben wir uns 1997/98, als ich zum ersten Mal für Adidas bei den Verhandlungen mit dem FC Bayern dabei war.

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