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Taxi-Konkurrent : Uber ringt San Franciscos Taxis nieder

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

In Amerika tritt das ein, wovor sich deutsche Taxifahrer noch fürchten: Uber ringt ihnen viele Kunden ab. In den vergangenen Monaten fuhren zwei Drittel weniger Personen mit dem Taxi durch San Francisco.

          In San Francisco zeigen sich die ersten Auswirkungen der neuen App-Fahrdienste Uber und Lyft. Die Fahrten regulärer Taxifahrer im Gründungsort von Uber sind in den vergangen 15 Monaten regelrecht eingebrochen: Nach Informationen der lokalen Taxivereinigung sind die Fahrten von Januar 2012 bis Juli 2014 von rund 1400 Fahrten pro Auto im Monat auf etwa 450 gesunken. Das ist ein Rückgang von mehr als zwei Dritteln.

          Auch in Deutschland ist Uber aktiv. Wer will, kann über die App einen privaten Autofahrer als Taxi anfordern. Die Fahrten über Uber sind mitunter günstiger als reguläre Taxifahrten.

          Das Taxikartell in Deutschland stemmt sich deswegen gegen Uber und hatte eine einstweilige Verfügung gegen den Vermittlungsdienst erwirkt. Dieser wurde aber durch das Frankfurter Landgericht vorerst aufgehoben. Eine eilige Entscheidung sei nicht notwendig und es müsse ein normales Verfahren durchlaufen werden, um zum Beispiel ein Verbot gegen Uber erreichen zu können.

          Grund für den Rechtsstreit ist das Personenbeförderungsgesetz. Reguläre Taxifahrer müssen eine Prüfung ablegen und den Personenbeförderungsschein erwerben. Die Uber-Fahrer nehmen bislang einfach so Personen mit.

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