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TV-Vermarktung : Das Milliardenspiel der Topklubs

Die Bundesliga in Aktion: Die Medienpartner verlangen nach Spannung. Bild: AFP

Die deutschen Topklubs stehen vor der größten Auktion ihrer Geschichte. Die Vermarktung der Fernsehrechte spült ihnen Milliarden in die Kassen. Streaming-Dienste bringen sich in Position – und das Kartellamt ist alarmiert.

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          Plötzlich scheint sich Optimismus in den Führungsetagen der Bundesligaklubs breitzumachen, und die Gerüchteküche brodelt. Die bevorstehende Auktion der Medienrechte sorgt unter den Managern an diesem Mittag für Erregung und Gesprächsstoff – die Einnahmen finanzieren schließlich das gesamte Bundesligasystem. Am Buffet wird über große Summen und den Ausgang der Rechtevergabe spekuliert. Bewegung sei in die Sache gekommen, finden viele. Ist nun also doch mit dem Megadeal zu rechnen? Wird der Kurs der Bundesliga so richtig in die Höhe schießen, nachdem es nur ein halbes Jahr her ist, dass noch die Stagnation des Geschäfts befürchtet wurde? „Wir sehen wieder Licht am Ende des Tunnels. Ich erwarte keine fallenden Preise“, antwortet Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Wenige Tage bevor die Vereine sportlich an diesem Wochenende in die Rückrunde starten und die Mannschaften auf dem Platz gefordert sind, hat sich die Branche in einem alten Fabrikgebäude in Offenbach versammelt, welches zu einer Veranstaltungshalle umfunktioniert wurde. Die Deutsche Fußball Liga (DFL), eigentlich in der Frankfurter Innenstadt beheimatet, richtet ihren traditionellen Neujahrsempfang mit mehreren Hundert Gästen aus – Sportfunktionäre, Politiker, Wirtschaftsvertreter, Medienbosse.

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