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TÜV-Süd-Chef rechtfertigt sich : „Vale hat gegen Gesetze verstoßen“

Nach dem Dammbruch von Brumadinho in Brasilien im Januar 2019 starben mindestens 249 Menschen Bild: ddp/Fotoarena/Sipa USA

Seit dem Dammbruch in Brasilien steht der TÜV Süd in der Kritik. Jetzt erhebt Vorstandschef Axel Stepken schwere Vorwürfe gegen den Bergbaukonzern Vale – und zieht Konsequenzen für das eigene Prüfgeschäft.

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          Herr Stepken, kürzlich haben fünf Brasilianer, die Angehörige bei der Katastrophe von Brumadinho verloren haben, Ihr Unternehmen besucht. Wie sehr hat Sie das persönlich getroffen?

          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Unsere gesamte Aufarbeitung des Dammbruchs ist begleitet von tiefem Mitgefühl gegenüber den Opfern und Angehörigen. In dem Gespräch mit der brasilianischen Delegation, die begleitet wurde vom katholischen Hilfswerk Misereor und der Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), wurde uns das ganze Leid vor Augen geführt. Das hat noch einmal sehr betroffen gemacht. Wir werden weiter alles dazu beitragen, die Ursachen für den Dammbruch aufzuklären.

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