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F.A.Z. exklusiv : Bekommt die Türkei das neue VW-Werk?

Das VW-Logo auf einem ehemaligen Fernsehturm in der Innenstadt von Hannover Bild: dpa

Volkswagen sucht einen Standort für ein neues Werk. Nur noch die Länder Bulgarien und Türkei sind im Rennen. Letzteres rechnet fest mit dem Zuschlag – ein 40 Hektar großes Gelände bei Izmir wurde offenbar schon auserkoren.

          Die Türkei sieht eine Entspannung im Verhältnis zu Deutschland und hofft darauf, dass Volkswagen dort sein neues Werk errichten wird. „Die Investitionsentscheidungen deutscher Unternehmen werden nicht mehr so sehr von den politischen Beziehungen beeinflusst, in den vergangenen Monaten sehen wir deutliche Signale einer Verbesserung“, sagte der Chef des im türkischen Präsidialamt angesiedelten Büros für Auslandsinvestitionen, Arda Ermut, in einem Gespräch mit dieser Zeitung. „Die potentielle VW-Produktion hier bei uns hätte nicht nur als Investition einen hohen Wert, sondern auch als Symbol.“

          Christian Geinitz

          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel- und Südosteuropa und Türkei mit Sitz in Wien.

          Ermut gilt als führender Berater von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in Fragen ausländischer Direktinvestitionen und als Chefverhandler mit dem Volkswagen-Konzern. Die Wolfsburger suchen einen Standort für ein neues Mehrmarkenwerk, in dem die Modelle Karoq von Skoda und Ateca von Seat gebaut werden sollen. Dem Vernehmen nach sind dafür nur noch Bulgarien und die Türkei im Rennen. Ermut vermied es, über Einzelheiten oder den Stand der Verhandlungen zu berichten, um die Gespräche nicht zu torpedieren. Er machte aber klar, dass Ankara von Volkswagen erhofft, dass der Konzern das Land künftig nicht nur als Markt, sondern auch als Produktionsbasis nutzt.

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