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Geschäfte mit Trump : Demokraten nehmen Deutsche Bank ins Visier

  • Aktualisiert am

Deutsche-Bank-Logo an der New York Stock Exchange Bild: AP

Was steckt hinter den Geschäften zwischen Donald Trump und der Deutschen Bank? Die Demokraten im Kongress mussten lange auf eine Antwort warten. Die neuen Mehrheitsverhältnisse könnten das jetzt ändern.

          Ranghohe Vertreter der amerikanischen Demokraten wollen nach der Übernahme der Mehrheit im Repräsentantenhaus endlich die Geschäftsbeziehungen zwischen Donald Trump und der Deutschen Bank unter die Lupe nehmen. Dabei wollen die Vorsitzenden des Finanzausschusses und des Geheimdienstkomitees, Maxine Waters und Adam Schiff, die Kräfte bündeln. „Wir werden zusammen arbeiten“, sagte Schiff dem Politikblatt „Politico“ am Mittwoch.

          Eine Sprecherin der Deutschen Bank teilte auf Nachfrage mit, dass das Institut seine rechtlichen Verpflichtungen ernst nehme und sich weiter verpflichtet sehe, bei berechtigten Untersuchungen zu kooperieren. Bislang verweigerte die Deutsche Bank Einsicht in ihre Geschäftsbeziehungen zu Trump mit Verweis auf das Bankgeheimnis. Amerikanisches Recht verbiete es, Details offenzulegen.

          Deutsche Bank gewährte Trump hohe Kredite

          Abgeordnete der Demokraten dringen schon lange auf eine Untersuchung der Geschäfte zwischen Deutscher Bank und Präsident Trump sowie möglicher Verbindungen nach Russland. Bislang waren sie jedoch stets abgeblitzt, da Trumps Republikaner Senat und Repräsentantenhaus kontrollierten. Letzteres hat sich mit den Zwischenwahlen geändert. Nun können die Oppositionspolitiker, die Trumps „Geldspur“ auf dubiose Verbindungen prüfen wollen, selbst Untersuchungen einleiten.

          Die Deutsche Bank steht im Fokus, da sie zeitweise als Trumps Hausbank galt und ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährte. Dies soll zudem in einer Zeit geschehen sein, in der viele andere Geldhäuser mit dem durch mehrere Pleiten vorbelasteten Immobilien-Mogul nichts zu tun haben wollten. Für zusätzlichen Argwohn der Demokraten sorgt wegen des Verdachts von Absprachen zwischen der Trump-Kampagne und Russland ein russischer Schwarzgeld-Skandal, in den die Deutsche Bank verwickelt war.

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