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Trotz neuem Absatzrekord : BMW verdient 20 Prozent weniger

  • Aktualisiert am

Harald Krüger sagt bald Servus als BMW-Chef. Bild: dpa

BMW hat im zweiten Quartal so viele Autos verkauft wie noch nie. Und doch ist das Betriebsergebnis um ein Fünftel eingebrochen. Der scheidende BMW-Chef Krüger meint trotzdem: „Wir liegen auf Kurs.“

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          Hohe Kosten für die Einführung von Elektroantrieben haben den Gewinn von BMW im zweiten Quartal erwartungsgemäß einbrechen lassen. Das Betriebsergebnis (Ebit) sackte um 19,6 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro ab, wie der Autobauer am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit 2,15 Milliarden Euro gerechnet. Im Kerngeschäft mit Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce brach das Ergebnis sogar um 23,4 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro ein.

          Der Konzernumsatz hingegen stieg um 2,9 Prozent auf 25,7 Milliarden Euro und lag damit knapp über den Erwartungen von Branchenexperten. Getrieben wurden die Erlöse von steigenden Auslieferungen. Mit fast 638.000 verkauften Fahrzeugen kletterte die Verkaufszahl im zweiten Quartal auf einen neuen Bestwert. Analysten hatten mit einem Umsatz von 25,4 Milliarden Euro gerechnet.

          „Wir liegen nach den ersten sechs Monaten auf Kurs, um unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen“, erklärte Vorstandschef Harald Krüger, der Mitte August von Produktionsvorstand Oliver Zipse an der Konzernspitze abgelöst wird. Im Gesamtjahr erwartet der Vorstand im Autogeschäft unverändert eine Ebit-Marge von 4,5 bis 6,5 Prozent. Im abgelaufenen Quartal lag dieser Wert bei 6,5 Prozent.

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