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Auto-Manager im Interview : „Wir halten das nicht ewig durch“

  • -Aktualisiert am

Andreas Renschler, 62, ist 2015 von Daimler in den VW-Vorstand gewechselt und führt die LKW-Holding Traton (VW, MAN, Scania). Bild: Getty

VW-Vorstand Andreas Renschler spricht im Interview über leere Fabriken, systemrelevante Trucker und China als Vorbild für den Wiederaufbau nach Corona.

          6 Min.

          Herr Renschler, wo erreiche ich Sie?

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Im Homeoffice, auch bei Traton im Management haben wir Covid-19-Fälle, deshalb habe ich mich in freiwillige Quarantäne begeben. Mir geht’s aber gut, ich habe keine Symptome.

          Lässt sich von zu Hause aus ein Konzern mit Fabriken in aller Welt steuern?

          Ich telefoniere viel, sitze auch mal sechs Stunden am Stück in einem Call oder einer Videokonferenz, das geht schon. Außerdem ist es schön, mal länger am Stück zu Hause zu sein. Ich habe aber auch mehr Zeit, in Ruhe nachzudenken.

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