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Gründer von Transferwise : Die unbekannten Stars aus Estland

Die Transferwise-Gründer Kristo Käärmann (links) und Taavet Hinrikus Bild: Transferwise

Transferwise ist der Konkurrent von Western Union und das wertvollste Fintech in Europa. Am liebsten wäre es den Gründern aus Estland aber, wenn es das Unternehmen gar nicht geben müsste.

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          Von seinem Unternehmen zu sagen, dass man glücklicher darüber wäre, es nicht zu brauchen, ist wohl eher untypisch für die meisten Chefs. Kristo Käärmann, einer der Gründer und Chef des britischen Fintechs Transferwise, erzählt aber genau das über sein Start-up. „Es wäre super, wenn das Problem gelöst wäre.“ Die Rede ist von der Plattform für Auslandsüberweisungen, mit denen die Esten Käärmann und Taavet Hinrikus ihr Unternehmen mit einer Bewertung von 3,5 Milliarden Dollar zum mittlerweile wertvollsten europäischen Finanz-Start-up aufgebaut und sich selbst zu den reichsten Männern Estlands gemacht haben.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Wenn die beiden Gründer über die Anfänge von Transferwise sprechen, dann klingt es schnell wie eine vielfach in der Fintech-Branche erzählte Geschichte über Ineffizienz und den Versuch, diese mit einem besseren Produkt zu lösen. Käärmann lebte und arbeitete in London, schickte aber einen Teil seines Geldes in die Heimat nach Estland. Dafür musste er vergleichsweise hohe Gebühren zahlen. Auch Hinrikus überwies monatlich einen bestimmten Betrag über Ländergrenzen hinweg, nur dass er sein Geld von Tallinn nach London schickte. Rückblickend flucht Hinrikus aber über die Zahlungen. „Es dauerte so lange, und die Wechselkurse waren so schlecht.“

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