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„Toxisches Verhalten“ : Drei Ubisoft-Führungskräfte müssen gehen

  • Aktualisiert am

Das Logo des Unternehmens auf einem Bildschirm während der Pariser Games Week 2017 Bild: AP

Nachdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym von moralischer und sexueller Belästigung berichtet hatten, müssen unter anderem die Personalleiterin und der Chief Creative Officer ihre Ämter niederlegen.

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          Nach Vorwürfen von sexueller Belästigung und unangemessenem Verhalten müssen mehrere Führungskräfte beim französischen Spieleentwickler Ubisoft ihren Hut nehmen. Die Veränderungen in der Führungsetage sollen zu einer „Verbesserung der Unternehmenskultur“ führen, hieß es in einer Mitteilung am Sonntag.

          Die Veränderungen folgten auf eine strenge Überprüfung, die das Unternehmen als Reaktion auf die jüngsten Vorwürfe von Fehlverhalten durchgeführt habe. Chief Creative Officer Serge Hascoët, der Geschäftsführer des kanadischen Studios von Ubisoft, und die globale Personalleiterin Cécile Cornet haben demnach ihre Ämter niedergelegt.

          „Ubisoft war nicht in der Lage, seinen Mitarbeitern eine sichere und integrative Arbeitsumgebung zu garantieren. Dies ist nicht akzeptabel“, erklärte Ubisoft-Chef Yves Guillemot laut Mitteilung. „Toxisches Verhalten“ stehe im Widerspruch zu den Werten des Unternehmens.

          „Ich bin entschlossener denn je, tiefgreifende Veränderungen durchzuführen, um unsere Unternehmenskultur zu verbessern und zu stärken.“ In der französischen Zeitung „Libération“ berichteten mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym von moralischer und sexueller Belästigung.

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